DRK-Ahnatal

Ahnataler DRK Ortsverein nimmt neues Fahrzeug in Betrieb

Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung, von Politikern, Vereinsvertretern und zahlreicher anderer Gäste konnte der neubeschaffte Einsatzleitwagen am vergangenen Samstag offiziell in Dienst gestellt werden. Dabei hob der DRK Vorsitzende Klaus-Dieter Günther die enorme Unterstützung der Spender und Sponsoren hervor. Konnte dieses großartige Projekt doch dadurch erst Wirklichkeit werden. Doch auch über 300 Stunden Eigenleistung durch Martin Pflüger, Timo Heinzemann und anderen Helfern sorgten für eine erhebliche Ersparnis. Der neue VW-Crafter löst nach knapp 20 Jahren den VW-Transporter ab, der nicht über eine zeitgemäße Sicherheitsausstattung verfügte und den sich ändernden Einsatzbedingungen gerecht werden konnte. Stolz nahmen daher die Aktiven der Bereitschaft ihr neues Fahrzeug entgegen und konnten es im Anschluss den vielen Gästen auch vorstellen.

Unsere Sponsoren (von links nach rechts)

Fritz Kaufmann (Matthias Kaufmann Stiftung) mit 2.000,00 €, Martin Thöne (Raiffeisenbank Calden eG) mit 2.500,00 €, Nadine Müller (Kasseler Sparkasse) mit 1.000,00 €, DRK-Vorsitzender Klaus-Dieter Günther, Michael Kubiak (Spardabank Hessen) mit 1.500,00 €, außerdem 5.000,00 € Zuschuss der Gemeinde Ahnatal (nicht im Bild) und 1.000,00 € Spende von unserem Mitglied und Förderer, Zahnarzt Dr. Christian-H. Fried (nicht im Bild).

 

Gutes Ergebnis beim letzten Blutspendetermin in Ahnatal

Trotz Sommerferien und folgender HNA Blutspendenaktion konnte der Ahnataler Ortsverein im Deutschen Roten Kreuz wieder 88 Spenderinnen und Spender, darunter zwei Erstspender, begrüßen. Somit ist das Ahnataler DRK dem Blutspendedienst stets ein verlässlicher Partner bei der Versorgung der nordhessischen Kliniken mit Blut- und Blutprodukten. Auch Ehrungen konnten bei dieser Aktion durch den Vorsitzenden Klaus-Dieter Günther ausgesprochen werden: Hannelore Klapp und Kristiane Dräger-Combert spendeten zum 25., Jörg Karl Wilke zum 50. Mal. Für Ihre 75. Spende erhielt Evelin Prexl ein Präsent mit Urkunde und eine Ehrennadel für ihre uneigennützige Hilfeleistung.


 

Katastrophenschutzübung "Roter Milan" des Landkreises Kassel

Das Zusammenspiel einiger hundert Katastrophenschutzkräfte im Landkreis Kassel wurde am vergangenen Samstag im Rahmen einer groß angelegten Übung in Gieselwerder erprobt. Mehrere Szenarien waren vorgegeben, so dass die einzelnen Teilbereiche, Wasserrettung, Brandschutz, Gefahrgut und Sanität ihre Fähigkeiten ausreichend unter Beweis stellen konnten. Neben einem Brand, einem Verkehrsunfall und einer Gefahrgutsituation war für die Sanitätskräfte eine Verpuffung/ ein Brand in einer Grundschule inszeniert worden. Die Einsatzkräfte des DRK Ahnatal wurden somit als Schnelleinsatzgruppe des Sanitätszuges 2 Kreis Kassel mit dem Gerätewagen Sanität, dem Einsatzleitwagen und insgesamt zehn Einsatzkräften alarmiert. Ziel war es, ca. 40 zum Teil schwer verletzte Personen ärztlich zu versorgen und ihre Transportfähigkeit herzustellen. Diesen Auftrag erhielten ebenso die Einsatzkräfte des DRK Hofgeismar. Die Betreuung der nur leicht Verletzten wurde u.a. von den Betreuungshelfern des DRK Vellmar durchgeführt. Die Besatzung des Einsatzleitwagens übernahm dabei die Koordination des Abtransportes der Verletzten in die umliegenden Kliniken. Eine gut organisierte Übung, die den eingesetzten Kräfte viel abverlangte, die Leistungsfähigkeit der Ahnataler Rotkreuzbereitschaft unter Beweis stellte, aber auch Handlungsbedarf im Bereich der Führungs- und Kommunikationsstruktur aufzeigte.

 

   

Katastrophenschützer funkten digital

Bei der am letzten Samstag stattfindenden, überregionalen Funkübung konnten rund 40 Einsatzkräfte des Sanitätszuges 2 im Landkreis Kassel und der Ahnataler Feuerwehr die Zusammenarbeit trainieren. Unter der Gesamtleitung von René Grawwert (Kaufungen) hatten die Helferinnen und Helfer vorgegebene Koordinaten mit ihren insgesamt sieben Fahrzeugen anzufahren und dabei gestellte Aufgaben zu erledigen. Auch das neue Einsatzleitfahrzeug des Ahnataler Ortsvereins konnte sich hierbei bewähren. Zudem war es die erste größere Veranstaltung, bei der der Digitalfunk Hilfsorganisations-übergreifend zum Einsatz kam. Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen konnte ein intensiver Erfahrungstausch stattfinden. Eine rundum gelungene Veranstaltung, die allen Beteiligten, Teilnehmern und Leitung, viel Spaß gemacht hat.