Behandlungsstellen-Training

Seit der Indienststellung des Gerätewagens Sanität im Jahr 2012 trainiert sich das Ahnataler Rotkreuz-Team regelmäßig im Aufbau und dem Betrieb der sogenannten Behandlungsstelle im Katastrophenschutz. Auch wenn zum wiederholten Mal das Zelt aufgebaut, eingerichtet, betrieben und wieder abgebaut wurde, so muss das Konzept immer weiter entwickelt, praktisch feingetunt werden, gilt es, jeden Handgriff immer und immer wieder gemeinsam zu trainieren. Hier arbeiten langjährig erfahrene Helferinnen und Helfer an der Seite von gerade zum aktiven Dienst dazugekommene jungen Menschen, können "Neue" von zurückliegenden Einsätzen und Übungen der "Alten" profitieren. Am letzten Bereitschaftsabend im Januar wurde daher das Rotkreuzhaus gegen das Feuerwehrhaus in Ahnatal "getauscht", um bei angenehmen Temperaturen, trockener Umgebung und ausreichender Beleuchtung der Aufbau und den Betrieb in der Feuerwehr-Fahrzeughalle üben zu können. Diese hatten uns die Kameraden der Wehr dankenswerterweise zur Verfügung gestellt. Einige neue Erkenntnisse konnten gewonnen werden, Vieles wurde erneut trainiert und konzeptionell durchgesprochen. Ein sehr effektiver Ausbildungsabend, der zudem der Vorbereitung einer Katastrophenschutzübung in Thüringen dienen soll. 

  

 

Ahnataler Rotkreuzler wählen Bereitschaftsleitung

Im Rahmen einer Bereitschaftsversammlung wählten die aktiven Helferinnen und Helfer ihre Leitung für die Jahre 2020 bis 2023. Zur Wiederwahl hatten sich Timo Heinzemann als Bereitschaftsleiter und Frank Günther als sein Stellvertreter gestellt. Während es für Timo Heinzemann die Kandidatur zur zweiten Wahlperiode war, stellte sich Frank Günther zum vierten Mal als stellvertretender Bereitschaftsleiter zur Verfügung. In der Zeit von 1990 bis 2011 hatte er bereits 21 Jahre lang die Funktion des Bereitschaftsführers, später Bereitschaftsleiters inne. Die beiden Kandidaten wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt und freuten sich sehr über dieses überwältigende Vertrauen. Somit kann in den nächsten Jahren die bewährte Rotkreuzarbeit, die aber stets nur in guter Zusammenarbeit zwischen Helferinnen und Helfern, Leitungs- und Führungskräften möglich ist, fortgeführt werden.

(V.l.n.r.: Frank Günther, stv. Bereitschaftsleiter, Timo Heinzemann, Bereitschaftsleiter)

Erster Ahnataler Blutspendetermin in 2020

Auch wenn der erste Blutspendetermin des neuen Jahres, den der Ahnataler DRK Ortsverein zusammen mit den Hauptamtlichen des Blutspendedienstes Baden Württemberg-Hessen organisiert und durchgeführt hat, noch in den Weihnachtsferien lag, so fanden doch wieder zahlreiche Spenderinnen und Spender den Weg ins Heckershäuser Gemeindezentrum. Unter der Gesamtleitung von Thomas Mogge sorgten die engagierten Einsatzkräfte an der Anmeldung und im Entnahmebereich und zahlreiche Helfer in Küche und Imbissraum wieder für eine angenehme Atmosphäre. Auch einige Ehrungen konnten durch Klaus-Dieter Günther, dem Schatzmeister des Ortsvereins, ausgesprochen werden: Oliver Grüning (Ahnatal) erhielt Urkunde und Ehrennadel für zehnmaliges Blutspenden, Bärbel Kiem (Espenau) stellte zum 25. Mal ihr Blut für kranke oder verunfallte Menschen zur Verfügung und erhielt so ebenfalls eine Auszeichnung und ein Geschenk. Wir danken sehr herzlich allen erschienen Spenderinnen und Spendern und den Helferinnen und Helfern der DRK Bereitschaft Ahnatal.

 

Weihnachtsfeier mit überwältigender Beteiligung

Vierzig Helferinnen und Helfer, einige davon mit PartnerInnen, waren der Einladung der Bereitschaftsleitung gefolgt, um am vergangenen Freitag gemeinsam ein arbeits- und ereignisreiches Jahr ausklingen zu lassen. Im liebevoll geschmückten Schulungsraum des Ahnataler Rotkreuzhauses folgten die Aktiven zunächst dem traditionellen, über eine Stunde dauernden Jahresrückblick von Bereitschaftsleiter Timo Heinzemann und seinem Stellvertreter Frank Günther, in dem in vielen Bildern und launigen Worten die zahlreichen Dienste, Ausbildungsabende oder auch geselligen Veranstaltungen und sportlichen Aktivitäten der zurückliegenden Monate gemeinsam betrachtet wurden. Sehr erfreulich war, dass an diesem Abend elf der insgesamt dreizehn neuen Helferinnen und Helfer erschienen waren und nochmals in der großen Runde vorgestellt werden konnten. Ebenfalls dazu gehörte auch das ausdrückliche Erwähnen von absolvierten, besonderen Ausbildungen und Prüfungen, wie z.B. die zum Rettungssanitäter von Johannes Lieberknecht, zum Notfallsanitäter von Timo Heinzemann und Hendrik Hoedl und zur Gruppenführerin von Isabel Dux. Im Anschluss stärkten sich alle am Buffett und ließen sich auch die Kuchen mit den verzierten und essbaren Prüfungsabzeichen schmecken. Ein sehr schöner, kurzweiliger Abend, der neben dem geselligen Beisammensein vor allem unter dem Zeichen großer Dankbarkeit für die geleistete Rotkreuzarbeit stand.

(v.l.n.r. Isabel Dux, Gruppenführerin, Timo Heinzemann und Hendrik Hoedl, Notfallsanitäter und Johannes Lieberknecht, Rettungssanitäter)