Mabel Stuewer absolviert letzte Stufe der hessischen Anerkennung

Im Rahmen einer sogenannten Anpassungsprüfung bestand die Ahnataler Notfallsanitäterin die Qualifikation zur Gruppenführerin im Katastrophenschutz und verstärkt nunmehr das Gruppenführer-Team als erste (und sicher nicht einzige) Frau. Die insgesamt 70 Stunden umfassende Ausbildung wurde in einem anderen Bundesland absolviert, durch die erfolgreiche Teilnahme an der (erneuten) Abschlussprüfung aber in Hessen gültig. Somit kann Mabel Stuewer eine Gruppe, beispielsweise im Sanitätszug oder der Medizinischen TaskForce, im Einsatz führen und im Rahmen der Ernennung das unten abgebildete Abzeichen tragen. Wir gratulieren sehr herzlich und freuen uns außerordentlich über die Bereicherung des Ahnataler Führungsteams!

Intensivtraining auf wenigen Quadratmetern

Im Rahmen des jährlich stattfindenden, praxisnahen Trainings übten die Helferinnen und Helfer der aktiven Bereitschaft in Zweierteams die Versorgung von Verletzten und Erkrankten im OV eigenen Krankentransportwagen (KTW). Dabei waren verschiedene Fallbeispiele unter Beteiligung einer Notfallsanitäterin realitätsnah und in Echtzeit "abzuarbeiten". Hierbei hatten diese nicht nur eine strukturierte Diagnostik und, wo nötig, eine Therapie einzuleiten, sondern auch das rasche Orientieren im Fahrzeug zu trainieren. Unter den kritischen Augen von Beobachtern und mithilfe einer Videodokumentation konnten im Anschluss das Geleistete von allen Beteiligten besprochen und ggf. Verbesserungen abgeleitet werden. Vielen Dank an die Mimen Luisa Hornschuh und Amelie Lieberknecht für die Patientendarstellung, Timo Heinzemann und Isabel Dux für die exzellente Übungsaus- und vorbereitung und natürlich an Mabel Stuewer, die als begleitende Notfallsanitäterin jedes einzelne Teamtraining betreute.

Sparda-Bank Hessen überreicht Zuwendung aus Prämiensparerlösen

Im Rahmen einer Übergabe erhielten Vorstand und Bereitschaftsleitung eine Spende in Höhe von 2500,- €, die für die Finanzierung neu beschaffter Schutzhelme vorgesehen ist. Die Investition war erforderlich geworden, weil zum einen die Anzahl der persönlichen Helme nicht für alle Einsatzkräfte ausreichend war und zum anderen Ersatzteile aufgrund stattgefunden Verschleißes hätten beschafft werden müssen. Somit konnten alle Einsatzkräfte mit den modernen und mit einem erheblich größeren Tragekomfort ausgestatteten Helmen ausgerüstet werden. Das Gesamtvolumen der Investition betrug 4500,- € und wurde zu 100% aus zweckgebundenen Spenden finanziert. Wir werden an anderer Stelle über die weiteren Spender und Sponsoren berichten. Das Foto zeigt (v.l.n.r.) Ortsvereins-Vorsitzende Angelika Glusa, Schatzmeister Klaus-Dieter Günther, stellv. Bereitschaftsleiter Frank Günther, Elena Hoppe (Sparda-Bank) und Bereitschaftsleiter Timo Heinzemann. Zum Vergleich ist der neue Helm in der Mitte von zwei alten Modellen eingerahmt. Wir danken der Sparda-Bank sehr herzlich dafür, dass wir diese für unser Helferinnen und Helfer so wichtige Investition haben tätigen können.

Hier wurden die erweiterten Versorgungsmaßnahmen bei einer Reanimation unter Realbedingungen geübt und an einem speziellen Reanimationssimulator konnten sogar echte Stromstöße mit dem Defibrillator abgegeben werden.


Dies war für die Helfer ein großer Erfahrungsgewinn, da so eine spezielle Puppe dem DRK Ahnatal nicht immer zur Verfügung steht.

Bild 1 vom Tag der Reanimation Bild zwei des Tages der Reanimation
Bild 3 des Tages der Reanimation