Ahnataler nach vielen Jahren auch weiterhin treue Kleiderspender

Dass die Ahnataler Bürgerinnen und Bürger auch nach vielen Jahren immer noch die Arbeit des DRK mit ihren Kleiderspenden unterstützen, zeigte sich bei der traditionellen Kleidersammlung, die Anfang September im Altkreis Kassel stattfand. Seit vielen Jahren schon ist der Ortsverein Ahnatal des Deutschen Roten Kreuzes hierbei ein verlässlicher Partner. Wenn mittlerweile auch viele Spenden direkt im Kleiderladen abgegeben oder in die Kleidercontainer geworfen werden, sammeln die Helferinnen und Helfer immer noch zahlreiche Kleidersäcke ein, die am Samstagmorgen an den Straßenrand gestellt werden. Dabei konnte wieder auf die großzügige Unterstützung der Gemeinde Ahnatal gebaut werden, die dankenswerter Weise nicht nur zwei Transportfahrzeuge sondern mit Jürgen Weinmeister und Marco Rehrmann auch gleich zwei Fahrer zur Verfügung gestellt hatte. Wie in den vergangen Jahren schon, half auch diesmal der Ahnataler Dachdeckerbetrieb Hubert Opretzka mit einem Fahrzeug. Nach einem leckeren Frühstück, das die Ortsvereinsvorsitzende Angelika Glusa bereitete, konnten die Helfer mit den drei gut gefüllten Fahrzeugen zur Umladestelle nach Fuldatal-Ihringshausen fahren und die Kleidersäcke dort abliefern. Von dort gehen sie weiter zur Sortierung, bei der die gut erhaltenen Kleiderstücke direkt oder über die Katastrophenhilfe indirekt an Bedürftige weitergegeben werden. Der unbrauchbare Teil wird weiterverarbeitet und unterstützt durch den Erlös unmittelbar die aktive Arbeit im Kreisverband Kassel-Land. Danke an alle, die uns ihre Bekleidung gespendet haben, vielen Dank aber auch an unsere Helfer, die sich an diesem Samstagvormittag bei nicht optimalem Wetter zur Verfügung stellten, ebenso an die Ahnataler Geschäfte, in denen die leeren Kleidersäcke vor der Sammlung abgeholt werden können. 

Ahnataler Katastrophenschützer zurück aus Frankfurt

Wohlbehalten zurückgekehrt sind die Einsatzkräfte der DRK Bereitschaft Ahnatal, die am vergangenen Wochenende mit zahlreichen hessischen Katastrophenschutzkräften bei der größten Evakuierungs-Aktion der Nachkriegsgeschichte in Frankfurt mitgewirkt hatten. Zusammen mit anderen Verbänden aus Stadt und Landkreis Kassel setzte sich der Verband am Sonntagmorgen Richtung Süden in Bewegung, um im Rahmen der Evakuierung erforderliche Krankentransporte durchzuführen. Unter der Gesamtleitung der Frankfurter Feuerwehr und der dortigen Ordnungsbehörden wurden die Transporte von der gesperrten Autobahn A 66 aus koordiniert und gestartet. Eine Herausforderung für alle nicht ortskundigen Fahrzeugführer, die mit ihren Teams Menschen aus Notunterkünften in Pflegeeinrichtungen und Kliniken zurückbringen mussten. Insgesamt zeigte dieser Einsatz einmal mehr die Bedeutung des Katastrophenschutzes für den Standort Ahnatal, an dem diese so wichtige Aufgabe fester Bestandteil der örtlichen Arbeit ist. Danke an die Einsatzkräfte, die für diesen fast 24 stündigen Einsatz zur Verfügung standen. Danke aber auch an die Helferinnen und Helfer, die von Samstag bis Montag in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden waren.

 

Alarmbereitschaft für Ahnataler DRK

Am gestrigen Freitag erhielten die Katastrophenschutzkräfte des DRK Ortsvereins Ahnatal einen Einsatzauftrag des Hessischen Innenministeriums, wonach im Rahmen eines Amtshilfeersuchens der Stadt Frankfurt eine zusätzliche Einsatzreserve zur Absicherung einer Bombenentschärfung angefordert wurde. Wie zahlreich in den Medien veröffentlicht soll am 3. September eine fast zwei Tonnen schwere Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht werden, dazu sind ca. 60.000 Menschen im Umfeld der Entschärfungsstelle zu evakuieren. Da in diesem Bereich auch zwei Kliniken und 20 Altenheime liegen, wurden zur Mithilfe zahlreiche Krankentransportfahrzeuge, darunter auch das im Mai in Dienst gestellte Fahrzeug des DRK Ahnatal, angefordert, das voraussichtlich am frühen Sonntagmorgen mit anderen Teileinheiten des Katastrophenschutzes aus Stadt und Landkreis Kassel nach Südhessen fährt. Die anderen Fahrzeuge, der Einsatzleitwagen und der Gerätewagen Sanität, sind in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden und müssen im Bedarfsfall mit weiteren Einheiten die Kräfte der Main-Metropole unterstützen. Wir werden nach Abschluss des Einsatzes auf unserer Homepage und auf Facebook weiter berichten.

Sommerlicher Termin gut angenommen

Zahlreiche Spender haben wieder den Weg ins Gemeindezentrum im Ahnataler Ortsteil Heckershausen gefunden, um Blut zu spenden. "Der Termin wird traditionell gut angenommen und sichert dem Blutspendedienst Baden-Württemberg/ Hessen eine kontinuierliche Versorgung mit Blut und Blutprodukten zu" so Thomas Mogge, der als Leiter der Blutspendeaktionen für den reibungslosen Ablauf verantwortlich zeichnet. "Insbesondere die abwechslungsreichen Imbisse wie z.B. die etablierte Sommer-Grill-Aktion verbunden mit einem Ausschank von alkoholfreien Cocktails, nehmen die Spenderinnen und Spender sehr gut an" so Mogge. "Da der Blutbedarf durch die fortschreitende Medizin immer weiter steigt sind wir dankbar, eine so wichtige Säule wie den rührigen Ahnataler DRK Ortsverein zu haben. Bereits seit 1976 stellt dieser die Blutversorgung in Hessen sicher", bestätigt auch Michaela Heer, eine der Werbereferentinnen des Blutspendedienstes. Auch die Tatsache, dass erneut sieben Erstspenderinnen und Erstspender den Weg ins Spendelokal gefunden haben, spricht eine eigene Sprache. Angelika Glusa und Klaus-Dieter Günther, Vorsitzende und Schatzmeister des OV Ahnatal, konnten wieder einige Ehrungen für geleistete Blutspenden aussprechen: Klaus-Dieter SCHMIDT, Markus HOCH und Antje RECKNAGEL erhielten eine Auszeichnung für zehnmaliges Spenden. Maria PLETSCHER, Andrea BERGGOLD und Kevin HENSEL konnten eine Anerkennung und ein Präsent für ihre 25. Spende entgegennehmen. Vielen Dank dem engagierten Team aus ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräften, das sich gemeinschaftlich um das Wohl der Spenderinnen und Spender kümmerte, denen wir ebenfalls sehr herzlich danken.